Biodynamik

Biodynamische Massage 

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Die Biodynamische Psychologie wurde von der norwegischen Psychologin und Physiotherapeutin Gerda Boyesen entwickelt und von Ihren Töchtern, Ebba und Mona Lisa weiterentwickelt. Es handelt sich um eine tiefenpsychologisch fundierte körperorientierte Therapie.

Bei Bedarf können biodynamische Massagen in die Therapie einfliessen, um die Verbindung zwischen Fühlen, Erkennen, Verstehen und Ausdruck erlebbar zu machen.

Sanfte Therapie

Biodynamik ist eine sanfte Therapie. Die therapeutischen Interventionen bestehen aus intuitiven und strukturierten Massagen und direkten Körperinterventionen. Diese finden am bekleideten Körper und bis auf einige Ausnahmen nonverbal statt. Es wird am und mit dem Körper und seinem Ausdruck gearbeitet. Mit biodynamischen Massagen kann auf allen Schichten des Körpers (Knochen, Faszien, Muskeln, Bindegewebe, Haut) gearbeitet. Sie bewirken unter anderem den Abbau von körperlichen und psychischen Spannungen, den Ausgleich von Energie und die Wiederherstellung des psychischen und körperlichen Gleichgewichts.

Biodynamische Massagen 

  • Biorelaese – ist eine Kombination aus verschiedenen Techniken (Exit Emptying Massage, Lifting und Körper-, Wahrnehmungs-,  Atem-, und Entspannungsübungen
  • Contouring Massage dient der  Stärkung und Wahrnehmung der Körpergrenzen

Abbau von körperlichen und seelischen Spannungen

Gerda Boyesen entdeckte den Zusammenhang zwischen der Auflösung von Spannungen im Gewebe und dem Auftauchen von Darmgeräuschen, der Psychoperistaltik (Stressverdauung). Im vegetativen Nervensystem haben Sympathikus- und Parasympathikusnerv eine wichtige Funktion. Wenn der Sympathikus zu stark arbeitet (bei Stress und Spannung) schließt sich die Darmperistaltik.

Wenn Sie sich in der Behandlung emotional gehalten und angenommen fühlen entspannt sich der Organismus und der Parasympathikus tritt in Funktion. Die Darmperistaltik öffnet sich und trägt auf vegetativer Ebene zur emotionalen Verarbeitung bei. Die Stressverdauung findet hauptsächlich durch fein aufeinander abgestimmte Regulationsmechanismen in den Darmwänden, dem Sitz des enteralen Nervensystems (Bauchhirn) statt. Diese wird mit einem Stethoskop, das als Biofeedback genutzt wird, während der Behandlung abgehört und gibt indirekten Aufschluss über den Funktionszustand des autonomen Nervensystems.

Das Bauchgehirn umfasst nach Michael Gershon mehr Neuronen als das Rückenmark, es regelt die Darmmotorik und Verdauung, produziert 90% des Neurotransmitters Serotonin und besitzt 90% zum Gehirn hinführende und nur 10% vom Gehirn wegführende Nervenverbindungen. Das Bauchgehirn stellt eine Art sechsten Sinn dar, der als somatischer Marker unsere Stimmung grundlegend beeinflusst.

Körperpsychotherapie 

Ich biete Ihnen einen geschützten Raum, ein offenes Ohr und eine achtsame und wertschätzende Begleitung. Fühlen Sie sich meiner heilkundlichen Praxis in Hamburg-Rotherbaum herzlich Willkommen.

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